Im Rahmen ihres Kunstunterrichts traten die Klassen 9c und 9d die „lange Reise“ von der Albert-Schweitzer-Schule bis zum Kasseler Kulturbahnhof an. Dort, im Südflügel, zeigte die Kunstausstellung „landscape“ abwechslungsreiche Kunstwerke von fünf verschiedenen Künstlern. Darunter waren Tonplastiken von Maya Fenderl, die durch ihre verschiedenen Farben und Formen sowie unterschiedlichen Oberflächen und Texturen sehr vielfältig und interessant wirken. Die Töpferarbeiten mit tier- und pflanzenartigen Formen erscheinen fast surreal, es sind Bildwelten zwischen Natur und Abstraktion.
Neben den Keramikplastiken gab es auch Skulpturen von Ernst Groß, bei denen in das Holz gebohrt worden war, um Durchblicke zu ermöglichen und Lichtdurchlässigkeit zu erzeugen. Ein Teil der Serie der Fotografien von Tanja Jürgensen zeigt, neben Porträts von suchtkranken Menschen, die Nähe von Natur und Technologie. Die farbenfrohen Gemälde von Andreas Rosenthal wirken auf den ersten Blick friedlich und ruhig, doch bei längerer Betrachtung werden militärische Szenen erkennbar. Das Highlight der Ausstellung waren jedoch die Gemälde von Patrick Huber: die abstrakten Berglandschaften wurden mit einer Mischung aus Rebschwarz-Pigment (gekohlerte Weinreben) und Lübzer Bier auf Leinwand gemalt.
Insgesamt zeigte die Ausstellung, wie unterschiedlich Künstlerinnen und Künstler Landschaft, Natur und ihre Umgebung darstellen. „landscape“ lud dazu ein, verschiedene Farben, Formen und Materialien auf sich wirken zu lassen. Nicht nur die Kunstwerke waren interessant anzusehen, auch die angewendeten Techniken und Medien sorgte für Abwechslung und machte das Zeichnen vor Ort zu einer spannenden Aufgabe, gar nicht weit von den Kunsträumen entfernt.
Text: Arian Arens (9c) und Oskar Werner (9d)
Fotos: Anne-Kathrin Auel, Felix Feik (9d), Jele Kaiser und Jisu Shim (9c).
Fotos: Anne-Kathrin Auel
Fotos: Felix Nikolaus Feik
Foto: Jele Kaiser
Foto: Jisu Shim












