Seit 15 Jahren ist die ASS Europaschule, fast genauso lange gibt es schon den Europa-Abend, bei dem Austausche, Begegnungsfahrten und andere europäische Aktivitäten der Schulgemeinde präsentiert werden.

Die 12. Veranstaltung dieser Art stand entsprechend der aktuellen politischen Entwicklungen unter dem Motto: Europa stären – Demokratie leben! Am 15. Mai 2025 wurde ein abwechslungsreiches Programm in der voll besetzten Aula präsentiert. Nach einleitenden Worten von Herrn Crede und einem Grußwort der Stadträtin Helga Weber führten Europaschul-Koordinator Boris Krüger und Finya Rebecca Hohberger durch den Abend. An seinem Beginn stand gleich ein Höhepunkt: die Verleihung des ASS-Europaschul-Preises an Leonora Maliqi für ihren langjährigen Einsatz für den Europaschulbereich. Laudator war niemand anderes als ihr ehemaliger Tutor und PoWi-LK-Lehrer Herr Kirsch, der an diesem Abend dafür extra an die ASS zurückgekommen war.

Im ersten Programmblock ging es zunächst um Bildung für nachhaltige Entwicklung. Stella Kroll stellte die Schulskifahrt nach Kaltenbach im Hochzillertal vor. Dabei setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch mit Umweltproblemen beim Skifahren und Maßnahmen für nachhaltiges Skifahren auseinander.

MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 waren im Herbst 2024 mit Herrn Wolff und Herrn Dr. Klemann in Bremerhaven zu einer Klima- und Zukunftsfahrt gewesen. Drei von ihnen berichteten über ihre Erlebnisse, u.a. über einen Besuch im Klimahaus.

Den ersten musikalischen Höhepunkt bildete Amalia Weißbrenner (Klasse 8 c), die auf dem Klavier „Una mattina“ von Ludovico Einaudi spielte.

Darauf berichteten Lilly Steinhoff und Alexander Karamitev aus der 10 c in erfrischend ehrlicher Weise über einen Besuch mehrerer PoWi-Kurse im Hessischen Landtag in Wiesbaden.

Nach der Pause ging es frankophon weiter. Zwei Gruppen unter der Leitung von Frau Sandkühler informierten mit Filmen und Präsentationen über den Austausch mit dem Canton du Vaud und die Fahrt von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10 nach Mulhouse im Elsass, der französischen Partnerstadt von Kassel.

Nach Rom führte ein Film, den der Lateinkurs Jgst. 11 von Herrn Palmié dort aufgenommen hatte. Dieser hatte die Ewige Stadt im Februar bei angenehmen Temperaturen besucht.

Den zweiten musikalischen Höhepunkt der Veranstaltung spielte Sonja Rath (Klasse 7 a) ebenfalls auf dem Klavier. Sie hatte sich dafür das Impromptu in As-Dur von Frederic Chopin ausgesucht.

In das Heimatland des Komponisten, Polen, führten Berichte der Schülerinnen und Schüler der Jgst. 12 und 13, die im Februar 2025 mit Frau Frömberg und Herrn Krüger in Auschwitz waren. Leni Schomann und Lotta Wößner präsentierten ihren Film mit verstörenden Bildern aus den Lagern. Fabian Seewald trug zwei Gedichte vor, die er aus seinen Eindrücken dort verfasst hatte. Eine weitere Gruppe präsentierte dem Publikum den Ablauf der Fahrt.

Den Abschluss des Abends bildete ein Film von der Oxford-Fahrt 2024, der schöne Bilder aus dem Süden Englands mit fröhlicher Musik zeigte. Damit ging nach 2,5 Stunden der Europa-Abend zu Ende. Er war der bisher längste, aber keinesfalls langweilig. Herr Krüger und Finya Rebecca Hohberger dankten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Abends für ihre Beiträge und wünschte den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern einen guten Heimweg.

Der nächste Europa-Abend wird am 14. Mai 2026 stattfinden.