In bewährter Tradition fand nach dem Hinbesuch der französischen Gäste in Kassel nun der Rückbesuch unserer Schülerinnen und Schüler in Colmar, Frankreich, statt. Und wie war es dort?

Es folgt ein kleines Interview mit den vier Teilnehmern Arian Arens (8a), Jule Sophia Stephan (9b), Miriam Otto (E-Phase) und Ole Hiro Buhmann(10b).

Ihnen wurden die folgenden 10 Satzanfänge gegeben, die sie für uns fortgeführt haben.

Viel Spaß beim Lesen.

 

1. Ich habe mich für den Austausch entschieden, weil…

Arian: …ich das Leben in einem anderen Land so spannend finde und ich schon großartige Erfahrungen auf meinem Austausch in Saint-Gilles gesammelt habe.

Miriam: …es ist einfach toll, neue Dinge in einem fremden Land zu erleben. Ich kann mir auch vorstellen, später im französisch- oder englischsprachigen Ausland zu leben.

 

2. Mein erster Eindruck von Frankreich war…

Jule: …heiß.

Arian: …schön. Wir hatten perfektes Wetter und bezaubernde Landschaften.

Ole: …super… Es gab so schöne Fußballfelder (grinst). Ich liebe Fußball und habe noch mit dem gepackten Koffer am Spielfeldrand eine Runde gekickt.

 

3. Von meiner Gastfamilie kann ich berichten, dass…

Arian: …sie supernett waren. Ich habe super viel Französisch gesprochen, kaum Englisch. Sie hatten echtes Interesse an mir und wir haben viele kleinere Ausflüge gemacht, zum Beispiel in die Berge.

Miriam: …wir sehr oft zusammen gegessen habe. Das Abendessen ist superwichtig in Frankreich. Da wurde echt aufgefahren. 😉Es gab immer mehrere Gänge und es wurde sehr viel frisch gekocht.

Ole: …wir haben viele gemeinsame Spieleabende gemacht. Das ist super, weil man etwas Gemeinsames erlebt, ohne jedes Wort zu verstehen. Das verbindet einen, ist super für die Verständigung und macht Spaß.

Jule: …wir auch viel gekocht und Flammkuchen gemacht haben.

 

4. In Strasbourg…

Alle: …war es einfach nur wunderschön. Die Kathedrale, das Viertel Le Petit France, das überteuerte Eis. Herrlich! (alle lachen) Nein, es ist eine wunderbare Stadt, die man unbedingt besichtigt haben sollte.

 

5. Das Europäische Parlament fand ich…

Miriam: …sehr interessant, da wir bei einer Diskussion dabei sein durften und lernen konnten, wie Entscheidungen zustande kommen.

Und was viele gar nicht wissen: Das Europäische Parlament bietet sogar Praktika für volljährige Schüler an.

 

6. Meine Erfahrungen in der Schule waren….

Ole: …besser als gedacht. Ich dachte, dass dies der langweilige Teil werden würde, aber im Gegenteil. Ich habe gelernt, dass die Franzosen, allen Vorurteilen zum Trotz, doch etwas Englisch können, auch wenn sie sich weigern, es zu sprechen.

 

7. Den Unterricht fand ich…

Arian: …wesentlich entspannter und leichter. Es gab sehr viele Gruppenarbeiten und weniger work load.

 

8. In Colmar habe ich…

Jule: …Störche gesehen.

Arian: sündhaft teures Pistazieneis gegessen.

Ole: …eine seeeeeeehr lange Stadtführung gemacht und gelernt, dass es sehr viel gelben Sandstein in Colmar gibt.

Miriam: …das kleinste Haus der Stadt und die Bibliothek besucht.

 

9. Was ich bestimmt nie vergessen werde, ist….

Jule: …die Abschlussparty in den Weinbergen und meine französischen, neuen Freunde. Ich habe super viele nette Leute kennengelernt und habe noch immer Kontakt zu ihnen.

Ole:…Fußballspielen mit Koffern im Regen. Die vielen Unterhaltungen mit deutschen und französischen Mitschülern.

Arian: …Das Gemeinschaftsgefühl, die gute Stimmung und viele neue Freunde.

Miriam: …die wunderschönen Landschaften und die wunderschöne Aussicht. Auf Bäume klettern.

 

10. Ich würde den Austausch weiterempfehlen, da…

Miriam: …man so viele neue Erfahrungen macht und so spannende Dinge erlebt.

Jule: …genau. (nickt Miriam zu) Und wenn man negative Erfahrungen macht, lernt man daraus. Dieses Gefühl der Selbstständigkeit und das Leben in einem fremden Land. (alle nicken)

Ole: …man lernt, sich anzupassen, sich auf neue Dinge einzulassen wie das Leben vor Ort oder das Essen.

Arian:…man über sich selbst hinauswachsen kann.