Vom 12. Juli bis 19. Oktober 2025 verbrachten wir, Tibor und Tymon, einen unvergesslichen Auslandsaufenthalt in Anaheim, einem Vorort von Los Angeles. Wir lebten dort in einer sehr herzlichen Gastfamilie, den Dickinsons, und teilten uns ein Zimmer im typisch amerikanischen Stil.

Gastfamilie und Ausflüge

Gleich zu Beginn unseres Aufenthalts unternahmen wir mit unserer Gastfamilie eine Reise nach Utah, wo wir an einem großen Familientreffen auf einer Ranch in der Nähe des Zion National Parks teilnahmen. Die beeindruckende Natur, die endlosen Landschaften und der Besuch des Nationalparks waren echte Highlights.

Schulleben

Zurück in Kalifornien begann dann der Schulalltag, allerdings ganz anders, als wir es aus Deutschland kennen. Auf dem Stundenplan standen Fächer wie Video Production, Cooking, 3D Design oder Construction. Der Unterricht war insgesamt weniger anspruchsvoll, aber dafür praktischer und kreativer gestaltet. Wir konnten viele neue Dinge ausprobieren, die es an deutschen Schulen so nicht gibt. Vor allem fanden wir die Schulmannschaften und die typisch amerikanischen Football Spiele, die wir gemeinsam gesehen haben, unglaublich beeindruckend und es waren sehr coole Events mit unseren Freunden. Besonders beeindruckt waren wir von den breiten Straßen, den großen Grundstücken und dem vielen Platz, den die Menschen dort haben, alles wirkt viel großzügiger als bei uns zu Hause.

American way of life

In unserer Freizeit lernten wir den American Way of Life kennen: Wir testeten alle möglichen Fast-Food-Ketten (In-n-Out ist unser favorite), besuchten Hollywood, Beverly Hills, die Universal Studios, Disneyland und natürlich den Santa Monica Beach. Für den Freizeitpark „Knott’s Berry Farm“ haben wir uns gleich ein Saisonticket besorgt, weil er wirklich direkt um die Ecke lag. Jeder Tag brachte neue Eindrücke und Erlebnisse, die uns gezeigt haben, wie vielfältig das Leben in den USA ist.

Dieser Aufenthalt war für uns eine einmalige Erfahrung, wir haben nicht nur eine neue Kultur kennengelernt, sondern auch viele tolle Menschen getroffen und viel über uns selbst gelernt. Hatten wir Heimweh? Nein, eigentlich nicht. Wir hatten das Glück in einer ganz tollen Gastfamilie untergebracht zu sein, die regelmäßig Schülerinnen und Schüler aus dem Ausland betreut und sich professionell und herzlich um uns gekümmert hat. Und auch mit einer Zeitverschiebung von 9 Stunden ist ein kurzer Videocall mit der Familie so oft wie man möchte möglich.

Wir können allen nur empfehlen, selbst an so einem Auslandsaufenthalt teilzunehmen. Er öffnet den Blick für die Welt und bleibt ein Leben lang unvergesslich.

Einblicke in unsere Reise
USA Karte
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