Unter dem Motto „RiPa 2025 – Jeder Mensch geht uns als Mensch etwas an stand in diesem Schuljahr die traditionelle Spendenaktion der Albert-Schweitzer-Schule. Seit über 60 Jahren engagiert sich die Schulgemeinde des Gymnasiums an der Kölnischen Straße für die Unterstützung indigener Menschen im Amazonasgebiet Südamerikas – eine Tradition, die auch in diesem Jahr fortgeführt wurde. Höhepunkt des RiPa-Projekts waren zwei Veranstaltungen, an denen die gesamte Schulgemeinde beteiligt war.
Den Auftakt bildete am Freitagabend ein Themenabend in der Aula der Schule, der sich dem Leben im peruanischen Regenwald widmete. Gestaltet wurde dieser von Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen sowie vom Förderkreis Kooperation mit Indigenen in Amazonien e. V. Besonders eindrucksvoll schilderte Dr. Louise Rech, die drei Jahre als Ärztin bei den Urarinas am Rio Chambira lebte, die Herausforderungen des Alltags vor Ort. Sie berichtete von der schwierigen medizinischen Versorgung und Ernährungssituation, aber auch von der Lebensfreude und Bescheidenheit der Menschen. Beiträge aller fünften Klassen, musikalische Darbietungen und nachdenkliche Impulse machten den Abend abwechslungsreich und informativ.
Am Samstag folgte der traditionelle Spendenbasar. An mehr als 45 Ständen konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher kulinarische Angebote genießen, Geschenke erwerben, beim Bücherbasar stöbern oder sich an vielfältigen Spiel- und Sportaktionen beteiligen. Der gesamte Erlös des Basars kommt dem Förderkreis Kooperation mit Indigenen in Amazonien e. V. zugute, insbesondere zur Unterstützung medizinischer Projekte.
Groß war die Freude, als nach der Auszählung im Kassenbüro das Ergebnis feststand: 17.403, 75 Euro konnte die Schulgemeinde der Albert-Schweitzer-Schule für die Menschen in Peru sammeln. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Eltern sowie Gästen, die durch ihr Engagement, ihre Vorbereitung und ihre Spenden zum Erfolg des RiPa-Wochenendes beigetragen haben.
