Im Rahmen der Rauch- und Suchtprävention haben sich im ersten Halbjahr sechs Schülerinnen des Jahrgangs 9 klassenübergreifend als Peers engagiert. Unter dem Projektnamen „Cool sein ohne Kippen / Vapes“ entwickelten sie das Ziel, für den Jahrgang 7 eine altersgerechte, anschauliche und lebensnahe Unterrichtseinheit zu konzipieren und eigenständig durchzuführen.

Zur Vorbereitung nahmen die Schülerinnen an vier ganztägigen Ausbildungsterminen teil, die in Kooperation mit der Drogenhilfe Nordhessen e. V. und der Schulsozialarbeit der Albert-Schweitzer-Schule koordiniert wurden. In diesem Rahmen setzte sich die Gruppe intensiv mit den gesundheitlichen Risiken von Zigaretten, E-Produkten/Vapes und Shishas auseinander und sie lernte, deren Risiken und Gefahren verständlich und methodisch für die Kampagne im Jahrgang 7 aufzubereiten.
Ein besonderes Highlight stellte der zusätzliche Besuch der Lungenfachklinik Immenhausen dar. Dort erhielten die Schülerinnen spannende Einblicke in die Funktionsweise der Lunge und die Bedeutung der Atmung. In Gesprächen mit Ärzt:innen und Patient:innen wurde eindrücklich deutlich, warum die frühzeitige Präventionsarbeit eine so wichtige Rolle spielt.

Im Anschluss erarbeiteten die Schülerinnen in Zweierteams ihre eigenen Unterrichtseinheiten und führten diese im Januar 2026 erfolgreich in den Klassen des Jahrgang 7 als Peers durch.

Text und Bilder: Skadi Brandt, Schulsozialpädagogin
Redaktion: Julia Lipke